Alleskönner Kokosfett

Um ehrlich zu sein, ich hätte nicht gedacht, dass so schnell ein Beitrag in Sachen Beauty hier online kommt. Aber jetzt sind wir hier. Und zwar geht es heute um Kokosfett. Ich weiß, hört sich nicht besonders nach Beauty an, aber glaubt mir, das ist es.

Ich habe schon einige Videos zum Thema gesehen und ich war ziemlich überrascht. Und natürlich muss man ja alles ausprobieren, was man in Videos sieht und deswegen durfte beim letzten Müller-Besuch ein Glas mit nativen Kokosfett mit.

Aber jetzt zum eigentlichen Thema: Was kann man alles damit machen?

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Mückenstiche & After Sun

Okay, für beide Tipps ist es vermutlich schon etwas zu spät, aber vielleicht geht es ja für irgendjemanden noch in den Süden. Auf jeden Fall soll Kokosöl bei Mückenstichen und Sonnenbrand helfen – in beiden Fällen einfach auf die betroffene Hautstellen geben. Leider konnte ich es selber nicht mehr ausprobieren, aber falls jemand von euch noch dazu die Chance hat, lasst mich wissen, ob es geklappt hat.

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Peeling

Wer kennt sie nicht; die Instagram-Bilder von hübschen Beinen, die mit braunen Körnchen bedeckt sind und daneben die typische braune Holly’s Natural Tüte. Ich bin mir ziemlich sicher jeder von euch hat schon mal so ein Bild gesehen. Aber wieso kaufen, wenn man es auch selber machen kann?
Soweit ich weiß, besteht das Peeling aus Kaffee und Kokosfett. Also, einfach zusammen mischen bis ihr mit der Konsistenz zufrieden seid und fleißig peelen.

Ich würde euch empfehlen, das Fett entweder im Topf oder in einem Wasserbad flüssig zu machen. Zwar geht es mit der Wärme eurer Hände auch, aber es bleiben trotzdem noch einige Klümpchen übrig. Und das Schmelzen sollte nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Der Kokosgeruch kommt leider nicht so stark durch, wie ich es mir gewünscht hätte, aber es riecht auf jeden Fall besser wie Kaffee mit Olivenöl.

Statt dem Kaffee könntet ihr theoretisch auch Zucker nehmen.

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Feuchtigkeitsspender

Egal ob Haut, Gesicht, Lippen oder Hände – Kokosfett könnt ihr für das alles ganz einfach verwenden. Einfach ein bisschen was auf die Finger geben, schmelzen lassen und auf die gewünschte Stelle geben. Vor allem für die Lippen – riecht nicht nur fantastisch, sondern schmeckt auch so – und die Nagelhaut verwende ich es richtig gerne, meistens vor dem Schlafen gehen. Und da es jetzt auch wieder kälter wird, freuen sich eure Hände sicher auch über ein wenig extra Pflege.

Abschminken

Das war der Punkt, auf den ich mich am meisten gefreut habe. Ehrlich gesagt, war ich ein wenig skeptisch, ob das wirklich funktioniert. Tut es wirklich. Wasserfeste Mascara? Kein Problem.
Einfach wieder etwas Kokosfett auf die Finger, verreiben und über die geschminkten Partien gehen. Danach nochmal mit etwas Wasser weiter verreiben und dann das gröbste abspülen. Den Rest könnt ihr dann einfach noch etwas in die Haut einarbeiten und dann könnt ihr die Feuchtigkeitscreme auch gleich im Regal stehen lassen.

Leuten mit fettiger oder unreiner Haut würde ich eher davon abraten. Falls ihr es doch probieren wollt, wascht euch das Gesicht danach lieber noch mit einem Waschgel oder ähnlichem, damit der Fettfilm verschwindet.

Badezusatz & Rasieren

Wie oben schon einmal erwähnt wird es ja jetzt wieder kälter und was heißt das? Man kann sich wieder gemütliche Abende in der Badewanne gönnen. Und da kommt dann auch das Kokosfett zum Einsatz. Einfach ein bisschen was davon ins Badewasser und genießen.

Und da wir trotz Kälte nem Yeti keine Konkurrenz in Sachen Beinbehaarung machen wollen, wird das auch gleich noch erledigt. Ihr könnt das Kokosfett entweder anstelle von Rasiergel oder -schaum verwenden oder danach, wenn eure Haut gerne mal empfindlich aufs Rasieren reagiert.

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weißere Zähne

Hört sich zwar komisch an und fühlt sich auch so an, aber um eure Zähne weißer zu machen, nehmt ihr einfach etwas Kokosfett in den Mund und “gurgelt” einige Zeit damit.

Haarkur

Und hier sind wir jetzt nochmal beim Thema Feuchtigkeitspflege. Mindestens eine Stunde vor dem Haare waschen oder auch am Abend davor, wenn ihr morgens die Zeit dafür habt, Kokosöl in die Haarspitzen einmassieren. Dann ganz normal waschen und fertig.

Anscheinend soll es auch gegen schuppige und trockene Kopfhaut helfen. Da kann ich aber nicht mitreden, da ich davon nicht betroffen bin. Falls ihr es mal ausprobiert, lasst mich wissen, ob es geholfen hat.

Und zum Abschluss, natürlich könnt ihr es auch zum Kochen und Backen verwenden, aber das fällt ja nicht ganz in die Beauty-Sparte.

Das war dann auch alles, was ich zum Thema Kokosfett weiß. Habt ihr schon mal davon gehört oder auch selbst was ausprobiert? Wie hat es euch gefallen? Kennt ihr vielleicht noch weitere Anwendungszwecke?

Alles Liebe

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3 thoughts on “Alleskönner Kokosfett

  1. Ich habe vor kurzem schon mal einen Beitrag über Kokosfett gelesen, damals ging es über Fellpflege von Tieren, nun lese ich hier noch so viele Anwendungsmöglichkeiten! Ich werde mir so ein Gläschen wohl auch mal zulegen müssen 🙂

    Liebe Grüße
    Jana und Aimee von Jaimees Welt

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  2. Ich benutze es für meine Mischhaut im Gesicht, also besonders auf den trockenen Partien außerhalb der T-Zone, aber auch immer auf den Lippen. Dabei im Winter häufiger als im Sommer natürlich :p
    Letztens hörte ich davon als Kur für die Haare – da ich aber eher zu fetiggen Ansätzen neige, habe ich mich da noch nicht dran getraut :/

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