the vegan month

August ist vorbei und das heißt nicht nur, dass eigentlich schon Herbst ist, sondern auch dass mein veganes Monat ein Ende gefunden hat.

Wie es mir damit ging und wie es jetzt weiter geht, erzähl ich euch heute.

Ich hab das Ganze nicht mit der Einstellung begonnen, danach wirklich vegan zu werden. Ich wollte es einfach mal ausprobieren. Die letzten Wochen davor habe ich auch schon großteils vegetarisch gegessen (wobei ich eigentlich noch nie wirklich viel Fleisch gegessen habe) weshalb zumindest hier die Umstellung nicht allzu schlimm war.

Die erste Woche lief alles glatt. Ich musste nicht arbeiten und hatte alle Zeit der Welt um einzukaufen, Rezepte zu suchen und zu kochen. Zwar ging der erste Tag ziemlich in die Hose, aber das gehört wohl auch dazu.

Die nächsten Wochen wurde es dann etwas schwieriger mit dem Kochen; vor allem weil oft genug die Motivation dazu fehlte. So konnte es auch mal passieren, dass ich zwei Tage lang nur Nudeln mit Sauce gegessen habe – vielleicht nicht unbedingt der gesündeste Weg.

Im Großen und Ganzen hab ich aber trotzdem um einiges mehr Gemüse gegessen als davor und das möchte ich mir unbedingt beibehalten.

Außerdem hab ich meine Liebe zu Zucchinis entdeckt. Ich hab zum ersten Mal Erdnussbutter gegessen und gemerkt dass veganes Nutella ziemlich lecker schmeckt. Hummus könnte mein neues Grundnahrungsmittel werden, 400g in zwei Tagen waren aber vielleicht trotzdem etwas viel. Kokosmilch im Kaffee schmeckt absolut widerlich und Hafermilch ist auch nicht so der Hammer – Reismilch dagegen funktioniert bei fast allem. Apfelmus ist bei Kuchen ein klasse Ei-Ersatz, bei Palatschinken nicht. Und wenn man keine Avocado mag, kann man gefühlt die Hälfte aller veganen Rezepte schon vergessen.

Es ist auf jeden Fall nicht so schwer wie ich gedacht hätte, vor allem weil immer mehr vegane Produkte auch in normalen Supermärkten erhältlich sind. Trotzdem muss man viel vorausplannen und es ist auf jeden Fall teurer. Ich denke es ist einfacher wenn man nicht mehr zuhause wohnt und nicht ständig nachschauen muss, ob man dies und jedes essen kann.

Ich werde jetzt weder zum Veganer noch zum Vegetarier, weil ich einfach essen will worauf ich Lust habe und mir nichts verbieten will. Zwar soll es in Zukunft schon bei mehr Gemüse bleiben und zum absoluten Fleischtiger werde ich bestimmt auch nicht, aber wie schon gesagt, ich möchte mir einfach nichts verbieten.

Und zum Schluss möchte ich euch noch ein super einfaches und schnelles Rezept vorstellen, dass es im August nicht nur einmal gab:

IMG_9765.JPG

Mexikanischer Couscous-Salat

Ihr braucht

Couscous
MaisBohnen
Paprika
Tomaten
Karotten
passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Knoblauch, Enchilada-Gewürzmischung

Ihr macht

Kocht den Couscous laut der Packung  und lasst ihn auskühlen. Schneidet den Paprika, die Karotten und die Tomaten klein und dann wird einfach alles zusammen geschmischt. Würzt es ordentlich und dann seid ihr auch schon fertig.

IMG_9767.JPG

Was haltet ihr von veganer Ernährung? Wäre es was für euch oder würde es auf keinen Fall funktionieren? Lasst es mich wissen.

Alles Liebe, Jacky N.

Titelfoto von unsplash.com

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2 thoughts on “the vegan month

  1. Ich bin nun schon seit gut 3 Jahren Vegetarier und habe meinen veganen Monat noch vor mir (Er ist Teil eines Experiements für das Schulprojekt einer Freundin).
    Vegan zu leben kann ich mir aber definitiv vorstellen. Nur nicht solange ich noch zuhause lebe. Meine Mum würde mich töten, haha.

    Dein Rezept werde ich definitiv ausprobieren, wie immer eigentlich!

    Liebst, Seline
    http://selscloset.blogspot.de

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  2. Ich finde es super klasse das du das Experiment gemacht hast. Ich selber bin auch kein Veganer & Vegetarier, allerdings esse ich es super gern. Und wie du schon geschrieben hast, wenn ich Lust auf etwas habe dann esse ich es auch. Außerdem ist es auch viel gesünder normal zu essen. Gerade die ganzen wichtigen Vitamine & Mineralstoffe kann man nicht nur Ergänzungsmittel aufnehmen. Hab noch einen schönen Sonntag!

    Sophie♥

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